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Mainz
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Hauptstadt von Rheinland-Pfalz, Sitz des Landkreises Mainz-Bingen, 185 000 E. |
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| Gastgeber in Mainz | |
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Als Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz ist Mainz zentral am Zusammenfluß von Rhein und Main gelegen und bietet außer 2000jähriger Geschichte und der Bekanntschaft mit berühmten Söhnen und Töchtern der Stadt einen überaus reichhaltigen Besichtigungsplan an kulturellen Erlebnissen. Ihren Namen hat die Stadt von der keltischen Urbevölkerung, die den Lichtgott Mogon (Mogontia) verehrte. Im Jahr 38 v. Chr. - dem Gründungsdatum - errichtete Marcus Agrippa einen militärischen Stützpunkt gegen die Germanen, und Mainz wurde in der Folgezeit Hauptstadt des römischen Obergermaniens. Schließlich wurden die umliegenden Kohortenlager und Zivilsiedlungen der Soldatenfamilien, Handwerker, Händler, Bauern und Schiffer zusammengelegt und 297 mit einer Wehrmauer umschlossen, die vor den Germanenüberfällen schützen sollte. Noch heute ist das Stadtbild von dieser Befestigungsanlage geprägt. Im 2. bis 4. Jahrhundert fand die Christianisierung statt, und im 5. bis 9. Jahrhundert war Mainz ein Stützpunkt des Frankenreiches und Residenz des merowingischen Gaugrafen. Berühmte Geistliche wie Bonifatius (ab 747 Erzbischof) wirkten hier und die Würde der Mainzer Erzbischöfe |
| verband sich im Mittelalter mit der Aufgabe als Erzkanzler sowie ab dem 13. Jahrhundert als Kurfürsten. Der glänzende Aufstieg der Stadt im Mittelalter brachte ihr den Namen "Goldenes Mainz" ein. Unter Erzbischof Willigis begann man 975 mit dem Bau des St.-Martin-Domes. 1002 fand die Kaiserkrönung Heinrichs des II. statt. Kaiser Heinrich IV. verkündete 1085 den Gottesfrieden und an Pfingsten 1184 wurde ein prunkvolles Reichsfest unter Kaiser Barbarossa gefeiert. 1254 errang Mainz die führende Stellung innerhalb des Rheinischen Städtebundes. |
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![]() Der Mainzer Dom als bekanntestes Wahrzeichen der Stadt |
Eine unerfreuliche Zeit begann für die Stadt, als Adolf II. von Nassau 1462 Mainz eroberte und aller Stadtrechte beraubte. Im Dreißigjährigen Krieg gebrauchten es die Truppen unterschiedlicher Herren als Beuteziel oder Unterpfand und in der Folge der Französischen Revolution löste sich das Kurfürstentum auf. In den Jahren von 1792 bis 1814 wechselte Mainz mehrmals zwischen Frankreich und Preußen bis es 1816 zu Hessen kam. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt schwer zerstört und 1945 erfolgte die Abtrennung des rechtsrheinischen Teils. 1946 fand die Gründung der Johannes-Gutenberg-Universität statt und seit 1950 ist Mainz die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz. Einen Besuch wert ist der Dom St. Martin und St. Stephan. Es handelt sich dabei um eine dreischiffige, gewölbte Pfeilerbasilika mit zwei Querschiffen, zwei Chören, zwei Vierungstürmen, zwei weiteren kleineren Türmen und mehreren Kapellen. Der Dom hat schon eine bewegte Vergangenheit hinter sich: Er wurde 975 begonnen und 1009 geweiht. Am selben Tag brannte er nieder und man baute ihn als flachgedeckte Basilika wieder auf. 1081 brannte er nochmals ab und wurde neu errichtet, erweitert und 1239 geweiht. 1767 geriet der Dom durch einen Blitzschlag abermals in Brand und 1793 brannte er bei der Rückeroberung der französisch besetzten Stadt durch Beschuß. Danach dienten die Ruinen als Heumagazin und Pferdestall. Nach der Wiederherstellung wurden 1804 erneut Gottesdienste darin abgehalten, als durch Risse und Senkungen Schäden am Gebäude entstanden. |
| 1910 bis 1916 errichtete man neue Fundamente, um den Verfall aufzuhalten. Nachfolgende Sicherungsarbeiten wurden 1960 beendet. Es gibt noch eine Reihe weiterer Kirchen, die ebenfalls besichtigt werden können. Museen, wie das Dom- und Diözesan-Museum im Kreuzgang des Doms, in dem der Kirchenschatz ausgestellt ist, präsentieren eine Vielfalt an wertvollen Funden. Im Römisch-Germanischen Zentralmuseum werden Originale und Nachbildungen aus Frühgeschichte und römischer Zeit ausgestellt und im Mittelrheinischen Landesmuseum eine Auswahl an Funden von der Eiszeit bis zur Gegenwart. |
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![]() Das Gutenberg-Museum widmet sich der Kunst des Buchdrucks |
Das Gutenberg-Museum bringt die Buchdruckkunst näher und erinnert an den großen Sohn der Stadt, der mit seiner Erfindung der beweglichen Lettern neue Möglichkeiten zur Verbreitung von Schriftstücken schuf.
Außer der Gutenberg-Werkstatt, der 42zeiligen Gutenberg-Bibel, Handschriften, Frühdrucken, Schriftgeschichte, Buchkunst der Gegenwart, graphischen Techniken, Druckmaschinen, Bucheinbänden und der Papier-geschichte, kann man eine Live-Vorführung der Druckarbeit ansehen. Im Römerschiffmuseum sind die legendären Schiffsfunde zu besichtigen. Wer einen Einkaufsbummel bevorzugt, sollte durch die malerische Altstadt spazieren und die pittoresken Fachwerkhäuser bewundern. Die "historische Meile" (rund um die Augustinerstraße) mit ihren verwinkelten Gäßchen, mittelalterlichen Plätzen und vielen Brunnen, hat ihr eigenes Flair. Auch der "Mainzer Markt" zieht Touristen leicht in seinen Bann. Die Stadt bietet unzählige Oper-, Kabarett- und Schauspielaufführungen an. Ob "Unterhaus"-Bühne, "Rheingoldhalle" oder "Frankfurter Hof": Kultur wird in Mainz groß geschrieben. |
| Natürlich kommt auch das Feiern nicht zu kurz: Die "Mänzer Fassenacht" und der bunte Rosenmontagsumzug sind wohl weltbekannt. Das "Johannisfest" gilt als Erinnerung an Johannes Gutenberg und seine revolutionäre Erfindung und beim Weinmarkt im Stadtpark kann ein wichtiges Stück der Mainzer Lebensqualität getestet werden. Als Printmedien-Metropole bringt Mainz zwei Tageszeitungen ("Die Allgemeine" und die "Rhein-Zeitung") heraus. Auch das "Zweite Deutsche Fernsehen" (ZDF) und Studios von Südwestfunk mit Radio und Fernsehn, der Privatsender RPR und SAT 1 sind hier zu Hause. |
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| Ergänzende Texte zu Mainz | |
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Info Adresse: |
Jährliche Feste:
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Informationen: |
Touristikbetriebe in Mainz: |
| www.moselreise.de | www.eifelreise.de | www.hunsrueck-nahereise.de | |