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Niederwerth
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Niederwerth, VG Vallendar, 1370 E. |
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![]() Blick auf die Insel Niederwerth |
Rheinabwärts von Koblenz liegt nahe dem rechten Rheinufer die Insel Niederwerth mit dem gleichnamigen Ort. Niederwerth ist, einmalig in Deutschland, eine Flussinselgemeinde, das heißt die ganze Insel wird als selbstständige Ortsgemeinde verwaltet. Bis 1958 war Niederwerth nur per Fähre und Schiff zu erreichen. Erst damals wurde die Brücke gebaut, die es heute mit dem Ufer und mit der Stadt Vallendar verbindet. Niederwerth wirkt ruhig und beschaulich. Die Uferpromenade, auf der die Kinder spielen weist zum rechten Rheinufer. Umgeben ist der Ort von fruchtbaren Land mit Gemüse- und Obstkulturen. Auf der Seite, die zum Hauptstrom des Rheines weist liegt als Bundesinstitut die Gesellschaft für Wasserkunde. Zum Gemeindegebiet gehört auch die unbewohnte Insel Graswerth, die nur mit Kähnen angefahren werden kann. Sie ist ein Naturschutzgebiet, das vielen Vogelarten Lebensraum bietet. Die Fläche beider Inseln beträgt zusammen 303 ha. Aus Gräberfunden weiß man, dass Niederwerth schon im 8. Jahrhundert bewohnt war. Namentlich wurde die Insel zum ersten Mal im 13. |
| Jahrhundert in Urkunden erwähnt. Ein Jagdhaus, der Hasenkammerhof und die Ländereien gehörten dem Kurfürsten von Trier. Im Jahre 1338 war der englische König Eduard III zu Gast auf der Insel. Bereits vor dem 13. Jahrhundert lebten auf der Insel Klosterfrauen (Beginen). Im 15. Jahrhundert siedelten sich die Augustiner Chorherren in Niederwerth an. Sie bauten die bis heute erhaltene spätgotische Kirche und das Kloster, das im 16. Jahrhundert von den Zisterzienserinnen übernommen wurde. Die Klosterkirche ist heute eine der besterhaltenen und bedeutendsten Sakralbauten am Mittelrhein. |
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| Ergänzende Texte zu Niederwerth | |
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Info Adresse:
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Jährliche Feste: Schützenfest auf dem Schützenplatz mit Festzelt - |
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Informationen: |
Touristikbetriebe in Koblenz |
| www.moselreise.de | www.eifelreise.de | www.hunsrueck-nahereise.de | |